KARRIERESTATISTIKEN
Strategie für die Postdoc-Karriere: Warum die meisten Forschenden nicht vorankommen
Nur ein kleiner Teil der Postdocs erhält eine Tenure-Track-Position. Das ist kein Grund aufzugeben. Es ist ein Grund, die Sache ernst zu nehmen.
Die Forschenden, die es bis zu einer Professur schaffen, sind nicht unbedingt die brillantesten im Raum. Sie sind diejenigen, die das Spiel früh genug verstanden haben, um es bewusst zu spielen – die mit klarer Absicht ein Forschungsprofil aufgebaut, sich strategisch positioniert und Entscheidungen auf Grundlage von Klarheit statt Hoffnung getroffen haben.
Aber eine Professur ist nicht die einzige Definition von Erfolg. Es gibt Stellen als Wissenschaftler:in, Positionen als Senior Lecturer, industrienahe Forschungsrollen, drittmittelfinanzierte unabhängige Stellen – und Wege, die noch keinen Namen haben. Wege, die funktionieren. Wege, die ich gesehen und teilweise selbst beschritten habe.
Was du brauchst, ist keine standardisierte Karriere-Checkliste. Du brauchst jemanden, der die reale Landschaft versteht und dir hilft, Optionen zu entwickeln, wo du bisher keine siehst.
Die Herausforderung nach der Promotion ist real
Hohe Kompetenz, wenig Klarheit. Das ist die Spannung, von der ich am häufigsten höre.
Tenure-Track-Stellen
Ich möchte eine Professur, bin mir aber nicht sicher, ob ich auf die richtige Weise darauf hinarbeite.“
Ich mache gerade mein zweites oder drittes Postdoc und muss ehrlich zu mir selbst sein, wohin das führt.“
Raus aus der Academia
Ich denke darüber nach, in die Industrie zu wechseln, möchte aber keine übereilte Entscheidung treffen, die ich später bereue.“
Ich habe beschlossen zu gehen. Und jetzt? Wo fange ich überhaupt an?
Zu Stabilität & Leben
Mein Vertrag läuft in weniger als einem Jahr aus. Ich weiß nicht, was danach kommt, und langsam gerate ich in Panik.
Mein:e Partner:in und ich arbeiten beide in der Wissenschaft. Wie können wir das geografisch miteinander vereinbaren?“
Coaching durch einen Professor der selbst dort war
Die meisten Karrierecoaches helfen dir, deinen Lebenslauf zu optimieren oder einen Pitch vorzubereiten.
Postdocs und erfahrene Forschende brauchen mehr: jemanden, der weiß, wie eine Publikationsstrategie in der Praxis aussieht, wie Förderentscheidungen fallen, was Berufungskommissionen wirklich erwarten und was das System dir nie direkt sagt.
Ich bin Universitätsprofessor, habe Forschungsprojekte in sieben Ländern geleitet, über fünf Millionen Euro an Forschungsgeldern eingeworben und selbst in Kommissionen entschieden, die über genau das bestimmen, was du beeinflussen willst.
Als zertifizierter Coach sage ich dir nicht, was du tun sollst. Ich helfe dir herauszufinden, was du wirklich willst, und ob es das ist, was du zu wollen glaubst oder nur das, was man dir beigebracht hat zu wollen.
Besonders gut arbeite ich mit Forschenden in nicht standardmäßigen Situationen: interdisziplinären Karrieren, späten Neuausrichtungen, ungewöhnlichen Lebensläufen und Paaren mit zwei Karrieren vor einem Umzug. Ich arbeite nicht nach Schema F, sondern mit deiner tatsächlichen Situation.

Jahre in Forschung & Lehre
Akademische Publikationen
bewilligte Fördermittel
Akademische Coachings
Häufig gestellte Fragen
Nein, aber früher ist besser. Schon eine einzelne Coaching-Sitzung bringt Struktur in die Zeit, die dir bleibt. Wenn du darüber hinaus Support willst, verbindet das Academic Freedom Lab für Postdocs Coaching, geschützte Arbeitszeit und eine kleine Community.
Ja. Wir starten bei deinen Werten, deiner Situation und einem realistischen Blick auf deine Optionen, nicht bei Angst oder den Erwartungen anderer. Wenn du die Entscheidung auch mit anderen durchdenken willst, probier den Academic Development Circle mit dem Format Career Development.
Dein PI hat seine eigene Agenda. Ein universitärer Karriereservice kennt die akademische Welt nicht von innen. Ich bin selbst Universitätsprofessor und zertifizierter Coach – ich verstehe sowohl das System als auch, wie du dich darin nach deinen eigenen Vorstellungen bewegen kannst.
Wenn du dazu den Austausch mit anderen Postdocs suchst, findest du ihn im Academic Development Circle.
Ja, vollständig. Als zertifizierter Coach unterliege ich der beruflichen Verschwiegenheit. Was du mit mir teilst, dringt nicht weiter nach außen – keine institutionelle Beteiligung, keine Ausnahmen.
Genau da arbeite ich tatsächlich am besten. Nicht standardisierte Situationen bieten oft mehr Möglichkeiten, als es zunächst scheint – es geht darum herauszufinden, wie du sie strategisch positionieren kannst.
Das Kennenlerngespräch ist ein kostenloses 20-minütiges Gespräch, um herauszufinden, ob eine Zusammenarbeit sinnvoll ist – ohne Verpflichtung und ohne Druck. Eine Coaching Session ist eine vollständige 45-minütige Sitzung, in der wir direkt an deiner Situation arbeiten.
Keine Vorbereitung nötig. Bring einfach deine Situation mit – eine Herausforderung, eine Frage oder einfach das Gefühl, dass etwas nicht funktioniert. Von dort aus gehen wir weiter.
Ja. Wenn du längerfristige Begleitung willst, ist das Academic Freedom Lab für Postdocs eine Mitgliedschaft mit Coaching, geschützter Arbeitszeit und einer kleinen Community. Einzelne Formate kannst du auch separat nutzen: den Academic Development Circle, Co-Writing für feste Schreibzeiten, das Writing Retreat in Wien und den Coaching Hike.

